Zwischen „best practice“ und „grandios gescheitert“ – wie lernen Evaluator*innen aus ihren Evaluationen?

Drei von vier Evaluator*innen haben ihre Auftraggeber*innen schon mal um ein Feedback gebeten – aber der Austausch unter Kolleg*innen über Evaluationen wird als deutlich hilfreicher empfunden für die eigene Professionalisierung. Hier sind die Ergebnisse der Umfrage unter Evaluator*innen.

Was Evaluator*innen können und wissen sollten

Der Begriff „Evaluator*in“ ist nicht geschützt und die Berufs- und Karrierewege in die Evaluation sind sehr unterschiedlich. Es gibt aber klare Empfehlungen, was Evaluator*innen alles können und wissen sollten…

Digitale Tools für Wirkungsmodelle

Wer kennt sie nicht – diese mehr oder weniger hübschen Abbildungen mit ganz vielen Kästchen (wahlweise Kugeln) und jeder Menge Pfeilen dazwischen. Hier führen wir ganz allgemein in das Wirkungsmodell als wichtiges Element von wirkungsorientierter Planung, Monitoring und Evaluation ein, und stellen digitale Tools für Wirkungsmodelle vor.

Evaluationsansätze

Unsere Fachsprache hat einige Inkonsistenzen und Ungenauigkeiten. Könnten Sie z.B. ad hoc definieren, was ein Evaluationsansatz ist? Lesen Sie hier, was wir darunter verstehen, wie sich Ansätze und Methoden voneinander unterscheiden, und was Sie sonst noch alles zum Thema Evaluationsansätze wissen sollten.

Gute Ausschreibungen

So verschieden die Akteure sind, die externe Evaluationen durchführen lassen, so verschieden sind auch die entsprechenden Ausschreibungen. Das Spektrum reicht von kryptischen Kurzmemos bis hin zu komplexen Ausschreibungen, die aus mehreren seitenlangen Dokumenten bestehen. Das meiste liegt irgendwo dazwischen. Hier sind meine Thesen dazu, was eine gute Ausschreibung ausmacht.

Überfrachtung von Evaluation

Freiberufliche Kolleg*innen kennen das Problem. Eine Ausschreibung flattert ins Haus. Der Blick in die Terms of Reference ist zunächst vielversprechend: Spannendes Thema, tolle Organisation, die Anforderungen an Fähigkeiten und Kenntnisse passen perfekt zum eigenen Profil. Aber dann: In der Evaluation sollen 30 Fragen beantwortet werden. Oder auch 40. Oder 50. Was jetzt?

Meine Take-Aways zur DeGEval-Jahrestagung 2020

Das diesjährige Thema der DeGEval-Jahrestagung „Kommunikation – Verständigung und Sprache in der Evaluation“ finde ich extrem relevant. Egal, ob Lernen oder Rechenschaftslegung im Mittelpunkt stehen – der Erfolg einer Evaluation steht und fällt meiner Erfahrung nach mit der Kommunikation.
Ich habe von der Tagung einige interessante Informationen, Ideen und Anregungen mitgenommen, die ich gerne hier mit Ihnen teilen möchte…

Gute Evaluationsfragen

Evaluationsfragen sind der Kern einer jeden Evaluation. Wenn sie klug gewählt sind, liefern sie am Ende die nötige Evidenz, um die richtigen operativen und strategischen Entscheidungen zu treffen. Wenn sie vernachlässigt werden, kommt im schlechtesten Fall ganz viel Material zusammen, dass keine Relevanz hat. Dabei ist es keine Quantenphysik, die richtigen Fragen zu stellen…

100 Dinge, die Sie als Evaluator*in in der EZ kennen und wissen sollten

Jeder Mensch darf sich Evaluator*in nennen – die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und es ist demnach nicht festgelegt, was Evaluator*innen eigentlich wissen und können sollen. Diese Liste von 100 Dingen, die Evaluator*innen kennen und wissen sollten, ist kein klassisches Curriculum für eine Evaluations-Ausbildung, sondern mein ganz persönlicher Zugang.